#AlleFürsKlima – Am 24.9. und danach

#AlleFürsKlima - Am 24.9. und danach Fridays for Future fordert: Bundestagswahl zur Klimawahl
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Fridays for Future fordert: Bundestagswahl zur Klimawahl

Seit Wochen sah man sie jeden Freitag und Samstag in der Altstadt: Die Klima-Engagierten von Fridays for Future. Sie hatten ihre eigene Kampagne zur Bundestagswahl unter der Überschrift „Klima. Gerecht.“ gestartet. Neben den allwöchentlichen, mehrstündigen Infoständen tourten die jungen Aktiven auch durch Stadt und Landkreis, um für den Höhepunkt der Protestserie zu werben: den Klimastreik am 24.9.. Doch warum führt eine Bewegung, die explizit parteiunabhängig ist, eigenen Wahlkampf? Lorenz Herdeis erklärt: „Die Klimakrise ist da. In Deutschland und weltweit. Wir können uns keine 4 Jahre „weiter so“ mehr leisten. Darum fordern wir eine dezentrale Energiewende, Kohlestopp bis 2030 und eine Verkehrswende, die ÖPNV und Rad im Mittelpunkt hat. Außerdem eine Agrarwende, die Natur, Bauern & Klima schützt, sowie vor allem Anderen sozial gerechte Klimaneutralität bis 2035.“ Die Klimaaktivist*innen sehen die nächste Legislaturperiode als entscheidend an, um das 1,5Grad Ziel des Pariser Abkommens einzuhalten.

Deshalb ergänzt Sarah Schöps: „Wir wollen die Bundestagswahl zur Klimawahl machen, Klima muss das wahlentscheidende Thema werden. Auch wenn keine Partei einen Plan für 1,5Grad hat und die Wahl allein keine Klimagerechtigkeit bringt, setzt sie doch die Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre. Wir kämpfen für eine progressive Regierung, die nicht nur vom Klima redet, sondern auch handelt.“ Die Landshuter Ortsgruppe ruft zur Teilnahme an der Kundgebung am 24.9. ab 14 Uhr in der unteren Altstadt Nähe Rathaus auf. Geplant seien Reden, Poetry Slam sowie ein Demozug mit Musik, enden wird die Demonstration gegen 15:45. Es gelten Abstandsgebot sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung.

Fridays for Future Landshut

Fotos: Jürgen Liebenstein

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