Bessere Versorgung von Menschen mit Behinderung in Kliniken

Bessere Versorgung von Menschen mit Behinderung in Kliniken
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CSU-Landtagsfraktion startet Initiative

München/Landshut. Menschen mit einer Beeinträchtigung stellt ein Krankenhausaufenthalt vor besondere Herausforderungen. Deshalb will die CSU-Fraktion im Landtag die Versorgung von Menschen mit Behinderung in Krankenhäusern und in Reha-Einrichtungen verbessern und sie dabei auch finanziell entlasten.

„Ein Krankenhausaufenthalt kann für Menschen mit einer Behinderung sehr belastend sein. Der Verlust der bekannten Umgebung und Bezugspersonen kann negative Folgen haben“, hält Helmut Radlmeier, Mitglied des Ausschusses für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags, fest. Menschen mit Behinderung würden daher besondere Unterstützung und Assistenz benötigen.

Damit unterstützende Assistenzleistungen bei der Krankenhausbehandlung, der Reha und der anschließenden Pflege von den gesetzlichen Krankenkassen aber übernommen werden, bedarf es auf Bundesebene einer Änderung des Sozialgesetzbuches. Genau dies forderte die CSU-Fraktion zusammen mit ihrem Koalitionspartner diese Woche im Rahmen eines Antrags im Landtag.

Gesetz muss geändert werden

„Die fehlenden gesetzlichen Regelungen zur Übernahme der Kosten gehen zu Lasten der Betroffenen“, mahnt Radlmeier an. „Wenn eine Begleitung aufgrund einer Beeinträchtigung erforderlich ist, muss diese sichergestellt und die Kosten beglichen werden“, fasst der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut die Forderungen zusammen.

Bildunterschrift: Menschen mit einer Behinderung stellt ein Klinikaufenthalt vor besondere Herausforderungen. Die CSU-Landtagsfraktion fordert deshalb eine bessere Versorgung von Menschen mit Behinderung in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen.

Foto:  Steve Buissinne/pixabay (Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle).

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