Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Bezahlbaren Wohnraum schaffen Reger Austausch mit MdB Florian Oßner - CSU setzt auf Anreize zur Schaffung von mehr Angebot
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Reger Austausch mit MdB Florian Oßner – CSU setzt auf Anreize zur Schaffung von mehr Angebot

Die Region Landshut wächst, immer mehr Menschen zieht es in unsere lebens- und liebenswerte Heimatregion. Im Rahmen seiner 60-Tage-Tour hat sich der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mit Interessierten im Baugebiet „Am Gambach“ in Hohenthann zum Thema „Wer kann sich das Eigenheim überhaupt noch leisten? – Bayern wieder ein Zuhause geben“ ausgetauscht. Diese waren zahlreich der Einladung des JU- und CSU-Ortsverbands Hohenthann mit Christian Orschler und Max Ganslmeier an der Spitze gefolgt und teilten dem Direktabgeordneten für die Region Landshut ihre Anregungen und Sorgen in Bezug auf die steigenden Baupreise oder die Lieferschwierigkeiten bei Dämmmaterialien mit.

CSU will Fortführung des Baukindergeldes

„Die Schaffung von Bauland und bezahlbarem Wohnraum ist eines der großen Themen, die uns derzeit beschäftigen. Die Stadt Landshut selbst fällt mittlerweile unter die sogenannte Mietpreisbremse und auch die Baupreise im Umland im Speckgürtel der Landeshauptstadt München steigen immer weiter“, informierte Oßner. Anders als die politischen Mitbewerber, die staatlich Preise reglementieren wollen, habe die CSU einen ganz klaren Bauplan: „Wir müssen das Angebot verstärken und mehr Wohnraum in unserer ländlichen Region schaffen, immer unter der Berücksichtigung, dass der Flächenverbrauch in einem adäquaten Maß bleibt“, so Oßner. Deshalb baue die CSU zum einen darauf, finanzielle Anreize für junge Häuslebauer zu schaffen, unter anderem mit der Fortführung der „CSU-Erfindung“ des Baukindergeldes oder der KfW-Förderung. Zum anderen müssten die politischen Rahmenbedingungen so gesetzt werden, damit die Baukosten sich nicht noch weiter erhöhen. Die CSU setze auf eine Freibetragslösung bei der Grunderwerbssteuer  in der Höhe von 250.000 Euro pro Erwachsenen plus Kind 100.000 Euro. „Das heißt, selbst in einer sehr teuren Region, in der wir uns selbst mittlerweile befinden, wird eine Familie von der Grunderwerbsteuer befreit.“

Für Entspannung soll Oßner zufolge auch das sogenannte Baulandmobilisierungsgesetz sorgen, das der Bundestag vor wenigen Monaten verabschiedet hat. „Das Gesetz zur Mobilisierung von Bauland ist eine echte Chance für den Wohnungsbau. Wir schaffen damit Erleichterungen für Kommunen, um zum Beispiel Baulücken und brachliegende Flächen schneller und flexibler zu nutzen“, erläuterte Oßner.

Freibetragslösung zur Schaffung von Bauland notwendig

Unter anderen wiesen die Teilnehmer, wie auch Bürgermeisterin Andrea Weiß und Waldemar Steinbring, Mitglied des Hohenthanner CSU-Vorstands, den Infrastrukturpolitiker auf das Problem hin, dass die Kommunen nicht genügend Bauland bekommen, um die hohe Nachfrage zu decken. Landwirte würden aufgrund der aktuell hohen Besteuerung davor zurückschrecken, Grundstücke aus dem Betriebsvermögen zu verkaufen, damit diese als Baugrund ausgewiesen werden können. Ein Freibetrag in praktikabler Höhe sei laut Oßner hier dringend notwendig und am einfachsten und unbürokratischsten umsetzbar. „Aber die anderen Parteien im Bundestag stellen sich in dieser Sache jedes Mal quer. Mit der SPD ist dies nicht durchführbar, da diese damit sofort die Neiddebatte bei Leistungsträgern eröffnen. Klar ist, der Druck wird noch weiter steigen und darum werden wir als CSU in der nächsten Legislaturperiode alles dafür tun, damit wir eine für alle Beteiligten tragbare Lösung finden“, so Oßner. „Die beste Altersvorsorge ist am Ende das Wohneigentum. Darum müssen wir alles dafür tun, um die Eigentumsquote bei uns noch deutlich zu erhöhen“, betonte Oßner abschließend. Er bekam viel Rückenwind für die anstehende Bundestagswahl aus der interessierten Zuhörerschaft.



Bildtext: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner diskutiert mit zahlreichen Interessierten und Bauherren auf Einladung des JU- und CSU-Ortsverbandes Hohenthann zum Thema bezahlbarer Wohnraum.

Quelle: Maria Aicher

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