Bildungsauftrag erfüllt

Bildungsauftrag erfüllt Rosi Steinberger besucht VHS
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Rosi Steinberger besucht VHS 

„Die Corona Pandemie war für uns eine große Herausforderung, aber dank unserer unglaublich engagierten Dozent*innen und Mitarbeiter*innen haben wir sie gemeistert“, fasste Geschäftsführer Matthias Treiber die vergangenen Monate bei einem Gesprächstermin mit der Landtagsabgeordneten der Grünen, Rosi Steinberger zusammen. Die VHS konnte im März 2020 ihr Angebot nahtlos in den Distanzunterricht verlegen, auch wenn Anfangs technische Probleme überwunden werden mussten. Sowohl die Dozierenden, wie auch die Teilnehmer*innen haben die Umstellung sehr gut angenommen und umgesetzt. Leider fehlt beim Distanzunterricht die Begegnung und so ist mittlerweile eine gewisse Online-Müdigkeit feststellbar.

Die Berufsfachschulen, das Modell Landshut und weitere Bildungsmaßnahmen sowie Kursangebote wurden auch während der Pandemie erfolgreich weitergeführt und wann immer möglich wurde der Unterricht in Präsenz abgehalten. „Da mussten wir auf strikte Hygieneregeln bestehen, denn die Schüler*innen unserer Berufsfachschulen für Pflege, Altenpflege und Altenpflegehilfe kommen aus verschiedenen Einrichtungen und eine Verbreitung von Infektionen musste unbedingt verhindert werden“, so Treiber. Leider hat die Landesregierung die Erwachsenenbildung bei den Corona Maßnahmen zunächst übersehen. So fielen die Volkshochschulen beim Rettungsschirm und bei der Impfpriorisierung anfänglich komplett durchs Raster. „Dabei erfüllen die Volkshochschulen gerade im ländlichen Raum einen wichtigen Bildungsauftrag und leisten wertvolle Integrationsarbeit“, erklärte der Geschäftsführer.  Mittlerweile wurde nachgebessert und die Volkshochschule Landshut hat die Gelder gut genutzt.

Nun hofft sie auf die vom Freistaat zugesagte Mittelausstattung auch im zukünftigen Doppelhaushalt.  Die Digitalisierungsstrategie soll fortgeführt und weitere Hybridangebote erstellt werden. Die hierfür benötigten zusätzlichen Mittel sollen über verschiedene Förderprogramme abgedeckt werden.  Doch die Beantragung von Fördermitteln gestaltet sich immer aufwendiger und bürokratischer berichtete Matthias Treiber. Insbesondere wenn es um Maßnahmen geht, die vom ESF (Europäischer Sozial Fonds), vom BAMF (Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge) oder vom Landesamt für Schule gefördert werden. „Viele Bildungsmaßnahmen werden auch europaweit ausgeschrieben und so konkurrieren wir mit Einrichtungen, die weder die Qualität noch die soziale Standards bieten, auf die wir so großen Wert legen“, ergänzte Vereinsvorsitzender Robert Kloss. „Im Bildungsbereich darf nicht allein der Preis entscheidend sein.“      

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