Breitbandausbau weiter beschleunigen

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Vertreter der CCNST-Unternehmensgruppe im Gespräch mit MdL Radlmeier und MdB Oßner

Der Breitbandausbau beschäftigt die Politik auf allen Ebenen, ob im Bund, im Freistaat oder in der Kommunalpolitik. „Egal, in welcher Gemeinde man ist, mit welchem Bürgermeister man redet, ein Thema kommt immer wieder beim Breitbandausbau: der Mangel an annehmbaren Angeboten“, erläutert der CSU-Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier. Mit Bestandsnetzen im Landkreis Landshut baut die bayerische CCNST-Unternehmensgruppe aus Teisnach Glasfasernetze, aktuell vor allem in Süd- und Ostbayern. Die amplus AG, Teil der Unternehmensgruppe, agiert als Breitband-Dienstanbieter. Über die Unternehmensgruppe und ihre Zielsetzung informierten Chief Commercial Officer Martin Naber und Chief Technology Officer Frank Hellemink bei einem persönlichen Treffen beim Bundestagsabgeordneten Florian Oßner mit dem Landtagsabgeordneten Radlmeier (beide CSU).

Bei häufigen Gesprächen vor Ort wurden Oßner bereits die des Öfteren auftretenden Netzprobleme mit amplus geschildert. Naber konnte jedoch aus seiner Sicht Entwarnung geben: Durch den Einstieg des Investors infracapital hat sich einiges innerhalb der Unternehmensgruppe geändert. „Wir können, dank nicht unerheblicher Investitionen in unser Netz, nun in vielen Regionen höhere Bandbreiten bieten als andere Anbieter. Der Breitbandausbau auf dem Land ist aber in der Tat aktuell noch recht teuer. Wir gehören daher auch nicht zu den Billigheimern, bieten dafür aber ständig steigende Qualität und Servicelevel“, erklärte Naber.

„Meine Hauptintention als Infrastrukturpolitiker ist der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser. Dazu braucht es aber einen vernünftigen Wettbewerb unter den Netzanbietern. Darüber hinaus gehört schnelles Internet mittlerweile für die Bürger zur Daseinsvorsorge, genauso wie ein Wasseranschluss“, betonte Oßner. Problematisch sei aber, dass der Eigenanteil beim Breitbandausbau für die Kommunen derart hoch sei, dass es sich eine Gemeinde nicht leisten könne, erklärte Radlmeier. Dafür hätten sowohl Bund als auch Land massive Förderprogramme geschaffen. „Das ist eine richtige Investition in die Zukunft unserer Region, die Fördermodalitäten müssten jedoch am Ende so einfach wie möglich gehalten werden“, setzte der Bundestagsabgeordnete Oßner als Voraussetzung.

Bildtext:

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (beide CSU) vereinbarten mit Martin Naber, Chief Commercial Officer, und Frank Hellemink, Chief Technology Officer, von der CCNST-Unternehmensgruppe beim Thema Breitbandausbau in der Region weiter im engen Kontakt zu bleiben. Foto: Büro Oßner

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