„Bund setzt auf Theaterstandort Landshut“

Eine Förderung über eine halbe Million Euro aus dem Denkmalschutzprogramm stellt laut Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) der Bund für die Generalsanierung des bestehenden Theaters im Bernlochner-Komplex bereit. Bild: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
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MdB Florian Oßner sagt weitere Förderung von 500.000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm zu

Erneute Unterstützung für die seit Jahren angestrebte Sanierung des Landshuter Stadttheaters: Nachdem der Bund bereits eine Million Euro aus dem Programm nationaler Projekte des Städtebaus im März zugesagt hatte, konnten nun weitere Fördermittel in Höhe von einer halben Million Euro im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms des Bundes durch den Haushaltsausschuss erkämpft werden, teilt der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner mit. „Beide Förderzusagen und deren Höhe zeigen deutlich, dass der Bund dem Landestheater Niederbayern auch in schwierigen Zeiten wie diesen unter die Arme greift. Das unterstreicht auch die große Wertschätzung für alle Theaterfreunde. Ich habe als Mitglied des Haushaltsausschusses intensiv dafür gearbeitet, dass das Großprojekt in Landshut trotz immenser Konkurrenzlage nochmals zum Zuge kommt und begrüße sehr, dass wir uns durchsetzen konnten“, betont Haushaltspolitiker Oßner.

„Mein Bekenntnis zu unserer Regierungshauptstadt ist da eindeutig. Der Bund setzt auf den Theaterstandort Landshut. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Sanierung und Entwicklung des Stadttheaters mit moderner technischer Ausstattung und hervorragender Aufenthaltsqualität ist getan“, unterstreicht der Bundespolitiker Oßner. Die Nutzung des historischen Theaters musste aufgrund der erheblichen baulichen und brandschutztechnischen Mängel im Jahr 2014 eingestellt werden. Seitdem spielt das Stadttheater in einem provisorischen Zelt am östlichen Stadtrand.

Fördergegenstand des Denkmalschutzsonderprogramms ist – in Ergänzung zur Zuwendung aus dem Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ für den Erweiterungsbau – hier die Sanierung des Bestandsgebäudes, vor allem des Theatersaals, sodass auf diese Weise beide Vorhaben des Gesamtprojekts, nämlich die Erweiterung wie die Sanierung des Landshuter Theaters, durch Bundesmittel unterstützt werden können. Gerade in der ersten Bauphase aus der Zeit um 1841 haben sich mit der neoklassizistischen Wanddekoration des Theatersaals und dem Dachwerk wichtige Bau- und Ausstattungszeugnisse erhalten.

„Einzigartige Kulturlandschaft“

Mit dem neu aufgesetzten Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes fließen allein 800.000 Euro in die Region Landshut-Kelheim. „Die Maßnahmen leisten damit einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt unserer einzigartigen und abwechslungsreichen Kulturlandschaft“, so Oßner. Die zusätzlichen Bundesmittel werden durch Kofinanzierung in mindestens gleicher Höhe von Ländern, Kommunen und Eigentümern sowie engagierten Projektträgern ergänzt.

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Eine Förderung über eine halbe Million Euro aus dem Denkmalschutzprogramm stellt laut Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) der Bund für die Generalsanierung des bestehenden Theaters im Bernlochner-Komplex bereit. Bild: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

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