Großer Erfahrungsschatz aus aller Welt

Großer Erfahrungsschatz aus aller Welt Weltenbummlerin Prof. Dr. Maja Tabea Jerrentrup verstärkt Fakultät Interdisziplinäre Studien mit ihrer Medienkompetenz
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Weltenbummlerin Prof. Dr. Maja Tabea Jerrentrup verstärkt Fakultät Interdisziplinäre Studien mit ihrer Medienkompetenz

Mit dem Studiengang „Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation“ startet die Hochschule Landshut zum Wintersemester ein spannendes Angebot für alle medienaffinen Studieninteressierten. Prof. Dr. Maja Tabea Jerrentrup gibt dem neuen Studiengang nun auch ein Gesicht. Sie erhielt Ende August ihre Ernennungsurkunde von Vizepräsident Prof. Dr. Marcus Jautze.

Jerrentrup ist eine Weltenbummlerin und bereiste auf Berufswegen bereits Länder wie Indien, Vietnam, Malaysia, Kuba und Marokko. Die gebürtige Rheinländerin studierte Medienwissenschaft, Ethnologie und Psychologie an den Universitäten Trier und Utrecht sowie am Loyola College Chennai in Indien. Im Anschluss promovierte sie in Medienanthropologie und unterrichtete nach ihrer Zeit als Geschäftsführerin eines Exzellenzclusters Kulturanthropologie an der Uni Trier mit einem Schwerpunkt auf Medienanalyse, aber auch Medienproduktion. Seit 2019 ist Maja Jerrentrup Professorin für „Media & Photography“ an der indischen Ajeenkya DY Patil University.

Als Fotojournalistin in fernen Ländern

Neben ihrer Lehrtätigkeit ist Jerrentrup seit vielen Jahren auch als Fotografin und Fotojournalistin unterwegs. Ihre Arbeiten wurden international veröffentlicht, so z.B. in den USA, in Japan, China, Brasilien, Mexiko, Indien und vielen weiteren Ländern. An der ausgeschriebenen Professur in Landshut reizte sie vor allem eines: „Die Herausforderung, einen neuen Studiengang mit aufzubauen! Und das Fach ‚Neue Medien und interkulturelle Kommunikation‘ hätte ich mir als Studentin in dieser Kombination auch selber ausgesucht.“

Ihre Studierenden wird Jerrentrup zuerst in die Medienwissenschaften sowie die praktische Mediengestaltung einführen. „Im Verlauf des Studiums werden auch viele kulturanthropologische Aspekte dazu kommen“, betont die Medienexpertin. „Das Studienangebot ist sehr interdisziplinär gestaltet – Wirtschaft, Sprachen und Ethik spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.“ Besonders gespannt sei sie darauf, mit den Studierenden kreative Projekte in Gestaltung, Kunst und Forschung umzusetzen, sowie – nach der Corona-Zeit – Exkursionen, kombiniert mit Medienprojekten, durchzuführen.

Ihrer Aufgabe an der Hochschule Landshut fiebert Jerrentrup schon entgegen: „Es ist aufregend, einen komplett neuen Studiengang zu gestalten.“ Erfahrungen gäbe es keine und niemand wisse, welche Erwartungen die Studierenden mitbringen. „Das eröffnet einem aber auch die Möglichkeit, noch flexibler auf Wünsche einzugehen“, erklärt Jerrentrup. In ihrer Vorbereitungszeit erhält sie bereits jetzt viel Unterstützung von den neuen Kolleginnen und Kollegen. „Gemeinsam schaffen wir ein vielfältiges und spannendes Angebot für die Studierenden.“

Prof. Dr. Konstantin Ziegler, Dekan der Fakultät Interdisziplinäre Studien, freut sich auf die Verstärkung. „Die junge Fakultät Interdisziplinäre Studien steht für moderne, innovative Studiengänge und ihren erfolgreichen Aufbau“, so Ziegler. „Wir sind deshalb sehr glücklich, dass wir mit Frau Jerrentrup die Idealbesetzung für den Start des Studiengangs ‚Neue Medien und interkulturelle Kommunikation‘ gewinnen konnten. Die Nachfrage ist riesig.“


Foto: Hochschule Landshut
(frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)

Bildunterschrift: Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung, begrüßt Prof. Dr. Maja Tabea Jerrentrup an der Hochschule Landshut.

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