Grüne setzen sich für kommunale Bäder ein

Rosi Steinberger MdL
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MdL Steinberger fordert mehr finanzielle Hilfen – Schwimmen ist lebenswichtig 

Landshut. „Bevor man Gutscheine für Schwimmkurse verschenkt, sollte man sich erst einmal dafür einsetzen, dass sich Kommunen ihre Bäder überhaupt noch leisten können“, sagt MdL Rosi Steinberger (Bündnis90/Die Grünen) anlässlich der Seepferdchen-Gutscheinaktion des Freistaats.  

„Schwimmen ist lebenswichtig. Im Ernstfall geht es um Leben und Tod. Für uns steht im Zentrum, bereits im frühen Kindesalter auf einen sicheren und angstfreien Umgang mit dem Element Wasser hinzuarbeiten“, sagt Johannes Becher, kommunalpolitischer Sprecher der Landtags-Grünen. Deshalb fordert er und Steinberger: „Um die Schwimmkurse der Rettungsorganisationen oder Schwimmvereine abhalten zu können, braucht es dauerhaft genügend Wasserflächen und zwar möglichst wohnortnah. Für viele Kommunen ist die vielerorts dringend notwendige Sanierung ihrer Schwimmbäder eine finanzielle Herkules-Aufgabe. Ich erinnere nur an die Schließung des Lehrschwimmbeckens in der Wolfangsschule in Landshut. Hier muss der Freistaat viel stärker unterstützen.“  

Als Konsequenz für die unzureichende Arbeit der bayerischen Staatsregierung, werden die Landtags-Grünen das Thema im Innenausschuss auf die Tagesordnung setzen. Um zu erfahren, wie es um die Bäder in Bayern steht, haben die grünen Landtagsabgeordneten eine schriftliche Anfrage zu diesem Thema gestellt. Steinberger begründet das so: „Der Freistaat ist aufgerufen, den bundesweiten Trend der Bäderschließungen zu stoppen und die Kommunen beim Bau und Erhalt von Schwimmbädern tatkräftig zu unterstützen. Um den nötigen Investitionsumfang zu ermitteln, brauchen wir einen aktuellen Lagebericht.“ 

Foto/Quelle: Wahlkreisbüro Rosi Steinberger MdL

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