Hutzenthaler bleibt Vorsitzender der SPD Ergoldsbach

Hutzenthaler bleibt Vorsitzender der SPD Ergoldsbach
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Ergoldsbach: Auf der Jahreshauptversammlung der SPD Ergoldsbach standen turnusgemäß Neuwahlen auf der Tagesordnung. Einstimmig wurden Zweiter Bürgermeister Sebastian Hutzenthaler und Marktgemeinderat Michael Forster zu Vorsitzenden gewählt. Als Gäste konnte Hutzenthaler die Kreisvorsitzende MdL Ruth Müller und den Unterbezirksvorsitzenden Vincent Hogenkamp begrüßen.

Die Versammlung begann mit einer Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Michael Schott. Hutzenthaler würdigte die Leistungen des ehemaligen Marktgemeinderats für Partei und Gesellschaft. Sehr erfreut zeigte sich Hutzenthaler über das anwesende Neumitglied Maximilian Reichl.

In Ihrem Grußwort griff Ruth Müller einige Themen auf, die auch die Kreistagsfraktion mit entsprechenden Anträgen voranbringen wollte. So habe Söder und die Staatsregierung beispielsweise vollmundig die Einführung eines 365€ Tickets verkündet, das aber nur in wenigen Großstädten vom Freistaat gefördert werde. Deshalb sei man im Kreistag wieder gescheitert mit dem Antrag auf Einführung im LAVV Landshut, weil die Kosten ohne Förderung zu hoch seien. So zahlen Schülerinnen und Schüler im ländlichen Raum viel Geld für Mobilität, während Schülerinnen und Schüler in München für 1€ täglich fahren können. Das habe mit gleichwertigen Lebensverhältnissen, wie sie auch in der bayerischen Verfassung gefordert sind, wenig zu tun, so Müller. Hutzenthaler ergänzte zu diesem Thema, dass gerade die Studentinnen und Studenten aus Ergoldsbach erst ab Eggmühl den günstigen Tarif des Regensburger Verkehrsverbundes nutzen könnten. Deshalb hat die SPD schon vor Jahren die Initiative gestartet, den Anschluss des LAVV an den RVV voranzutreiben. „Bei diesem Thema braucht man einen langen Atem. Verkehrsverbünde zusammenzubringen ist unglaublich zäh, aber wer den ÖPNV in eine moderne Zeit führen möchte, muss aufhören, in regionalen und kommunalen Grenzen zu denken.

UB-Vorsitzender Vincent Hogenkamp dankte in seinem Grußwort der bisherigen Vorstandschaft für die engagierte Arbeit und rief zugleich zu einem engagierten Bundestagswahlkampf auf: „Wir haben den besten Kanzlerkandidaten. Wer Scholz will, muss SPD wählen, so Hogenkamp. Die SPD habe in der endenden Legislaturperiode die entscheidenden sozialpolitischen Akzente gesetzt, die natürlich immer auch ein Kompromiss waren, die aber den Menschen viele Verbesserungen brachten. Unser Wahlprogramm setzt bei der ökologischen Erneuerung darauf, dass diese sozial ausgewogen stattfindet und unser Steuerprogramm stärkt ganz klar niedrige und mittlere Einkommen.

Die anschließenden Neuwahlen ergaben folgende Vorstandschaft:

  1. Vorsitzender: Sebastian Hutzenthaler
  2. Vorsitzender: Michael Forster

Die Kasse wird weiterhin von Roswitha Kellermann geführt, Schriftführer bleibt Peter Schmid. Neuer Organisationsbeauftragter ist Albert Langgartner. Als Beisitzer wurden gewählt: Franziska Gruber-Schmid, Max Wittmann und Max Reichl. Zu Revisoren wurden bestellt Bernhard Ruppik und Albert Märkl.

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