Michael Prommersperger neuer Vorsitzender der CSU Frauensattling

Michael Prommersperger neuer Vorsitzender der CSU Frauensattling MdB Florian Oßner gratuliert - "Leistungsträger in der Gesellschaft nicht bestrafen sondern belohnen"
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MdB Florian Oßner gratuliert – „Leistungsträger in der Gesellschaft nicht bestrafen sondern belohnen“

Der CSU-Ortsverband Frauensattling hat seine Vorstandschaft für weitere zwei Jahre gewählt. Bei der Ortshauptversammlung im Gasthaus Maier wurde Michael Prommersperger, der schon viele Jahre als Stellvertreter agierte, gewählt. Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Florian Oßner, der bei den Neuwahlen als Wahlleiter fungierte, gratulierte und freute sich über die hohe Beteiligung der Mitglieder an der Versammlung. Er dankte dem bisherigen Vorsitzenden und neuem Stellvertreter Albert Brandlhuber für sein langjähriges Engagement und rief seine Parteifreunde dazu auf, viele neue Mitglieder zu gewinnen, die sich für eine Politik der Mitte, wie sie die CSU lebe, einzusetzen.

Als weiterer Stellvertreter bleibt dem Ortsverband Johann Mayerhofer erhalten. Das Amt des Schriftführers wird auch die kommenden zwei Jahre Gründungsmitglied Johann Brandlhuber ausführen. Als Kassier trat Anna Maria Schreff zurück, neuer Schatzmeister ist Markus Wimmer. Als Beisitzer komplettieren Rudolf Tomforde und als Kassenprüfer Richard Jahn und Thomas Häglsperger das Team.

In der anschließenden Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten und Direktkandidaten für die Region Vilsbiburg kam unter anderem die seit vielen Jahren schwierige Situation in der Landwirtschaft zur Sprache. Oßner stimmte den Mitgliedern vollkommen zu, dass es aktuell „unzählige Baustellen in der Landwirtschaft“ gebe. Politische Entscheidungen, wie das Bienenbegehren oder Tierwohlfragen würden einen Spalt in der Gesellschaft hervorrufen. „Teile der Politik und der Medien haben die Landwirte als ihren Hauptgegner auserkoren. Gleichzeitig führen die immer höheren und überzogenen Auflagen vor allem von grünen Landwirtschaftsministern am Ende dazu, dass die Nutztierhaltung und die Fleischproduktion ins Ausland verlagert wird“, so Oßner, der selbst in der Landwirtschaft aufgewachsen ist. Darunter würden die qualitativ hochwertigen Lebensmittelstandards leiden und Wertschöpfung in der Region verloren gehen.

Klare Absage an Vermögenssteuer

Angesprochen auf die Wirtschaftspolitik machte der Volkswirt deutlich: „Die CSU setzt klare Maßstäbe für Unternehmen. Über alle Unternehmensformen hinweg geben wir das Steuerversprechen von 25 Prozent Deckelung für Gewinne, die im Unternehmen verbleiben. Jeder Unternehmer weiß, wie entscheidend Planbarkeit für Investitionen ist.“ Abgesehen davon würde die von SPD, Grünen und Linken geforderte Vermögenssteuer viel mehr Bürger treffen, als vielleicht manchen bewusst sei. „Was sind denn 500.000 Euro Freibetrag heutzutage, wenn man ein Haus hat. Da ist man schnell vermögenssteuerpflichtig. Das ist eine Besteuerung des Bestands und eine Bestrafung all derjenigen, die fleißig gearbeitet haben. Deshalb lehnen wir die Vermögenssteuer ab“, betonte der gebürtige Vilsbiburger Oßner. Die CSU trete außerdem dafür ein, dass 450 Euro-Jobs im ersten Schritt auf 550 Euro erhöht werden. „Das ist längst überfällig und immer wieder an Widerständen des Koalitionspartners gescheitert. Insgesamt sollten Leistungsträger nicht für ihren Einsatz bestraft sondern belohnt werden“, so Oßner abschließend.

Bildtext: Der Kreisvorsitzende Florian Oßner (vorne, links) und der Vilsbiburger Ortsvorsitzende Christian Frankowski (links) gratulieren den neu- und wiedergewählten Mitgliedern der Vorstandschaft der CSU Frauensattling rund um den neuen Ortsvorsitzenden Michael Prommersperger (vorne, rechts).

Foto: Maria Aicher

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