Miteinander für Gesellschaft, Bildung und Kirche tätig

, v.l. n. r.: Pater Fabian (Lehrer und Schulseelsorger), Ruth Müller (MdL), Carola Reim (Schulleiterin), frater Franz (Hausoberer)
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MdL Ruth Müller besuchte Gymnasium und Kloster in Rohr

„Wir sind froh, dass auf unseren Gängen in der Schule und im Pausenhof wieder das Lachen junger Menschen zu hören ist“, sind sich Schulleiterin Carola Reim, Pater Fabian und frater Franz einig. Denn Corona habe vieles im Land still werden lassen und gleichzeitig vieles gefordert: Rücksicht und Umsicht, den Willen, neue Wege zu beschreiten und Verzicht. Über die Erfahrungen aus dieser Zeit wollte die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Pfeffenhausen sprechen, um auch für die Politik aus diesen Erkenntnissen zu lernen. „Als private Schule in kirchlicher Trägerschaft haben wir auf der einen Seite mehr Freiheiten, aber andererseits können wir nicht von Förderprogrammen wie beispielsweise dem Aufholprogramm Gemeinsam.Brücken.Bauen profitieren“, berichtete Schulleiterin Carola Reim. Für eine Schulleiterin, deren Aufgabe es sei, Unterricht und Schulleben zu planen, seien die letzten Monate ein Bündel an Unwägbarkeiten und vielen Planänderungen gewesen.

„Sorgen Sie doch bitte dafür, dass wir als Schulen etwaige Änderungen im Schulbetrieb so rechtzeitig erfahren, dass wir die Schulfamilie noch rechtzeitig vor Beginn des Wochenendes informieren können“, gab Carola Reim der Abgeordneten eine Bitte mit auf den Weg. Aus den Erfahrungen der Pandemie müsse man lernen, dass nicht alles mit einer Verordnung zu regeln ist, pflichtete Müller bei. Sie sei eine Verfechterin dafür, lokaler einzugrenzen und den Kommunen mehr Entscheidungsfreiheiten zu geben. „Wenn im 40 Kilometer entfernten Riedenburg mehrere Corona-Fälle auftreten, macht es keinen Sinn, sicherheitshalber auch die Schüler in Rohr zuhause zu lassen“, so Müller. Und generell müsse auch mehr unterschieden werden zwischen Städten und ländlichen Räumen.

„Sie haben ein weitläufiges Gelände, große Flure und große Klassenzimmer für Ihre 450 Schüler und Schülerinnen, das bedeutet ganz andere Verhältnisse als in einer Schule in München, die auf einer ähnlichen Fläche von über 1.000 Schülern besucht wird“, rechnete Müller vor. Man sei froh, dass der aktuelle Abiturjahrgang nun kurz vor der Entlassung stehe, so Schulleiterin Reim. „Und die Aussichten für die nächsten Jahre sind ebenso positiv“, berichtete Pater Fabian, denn man könne mit 70 Neuzugängen in der fünften Jahrgangsstufe dreizügig beginnen. „Corona hat vieles verändert, die Unterrichtsformen, die Zusammenarbeit und das soziale Miteinander“, pflichtete frater Franz bei. Das habe sich auch in der Kirche gezeigt. Denn als die Gottesdienste ausfallen mussten, habe man im letzten Jahr von Palmsonntag bis Pfingsten einen Live-Stream angeboten, der auch sehr gut angenommen worden sei. „Egal ob Schule, Kirche oder Politik – alle haben ihre Arbeitsweise verändert und an die Herausforderungen der Zeit angepasst, um miteinander ihre jeweiligen Aufgaben zu erfüllen“, bedankte sich Ruth Müller bei der Schulleiterin und den Verantwortlichen der Benediktinerabtei des Klosters Rohr für ihr Engagement.

Bildunterschrift, v.l. n. r.: Pater Fabian (Lehrer und Schulseelsorger), Ruth Müller (MdL), Carola Reim (Schulleiterin), frater Franz (Hausoberer)

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