Mobilitätsprojekt „KelRide“ startet durch

Mobilitätsprojekt "KelRide" startet durch MdB Oßner: Bund fördert mit elf Millionen Euro Zukunftsprojekt im Landkreis Kelheim
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MdB Oßner: Bund fördert mit elf Millionen Euro Zukunftsprojekt im Landkreis Kelheim

Der Raum Kelheim wird deutschlandweite Modellregion für die Mobilität von morgen. Die Bewerbung des Landkreises für das vom Bundesverkehrsministerium ausgeschriebene Forschungsprojekt mit dem Namen „KelRide“ war erfolgreich. Hierbei geht es um die Weiterentwicklung des vollautomatisierten Fahrens, welches gestützt durch künstliche Intelligenz mit dem ÖPNV vernetzt wird, erläutert der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner, der intensiv dafür geworben hatte, dass die Region bei diesem Zukunftsprojekt zum Zug kommt. „Damit schreibt der Landkreis Kelheim eine echte Zukunftsgeschichte, welche das Potential hat, weit über die Region hinaus eine Blaupause für eine bürger- und umweltfreundliche Mobilität zu sein,“ so der Verkehrspolitiker. „Das Ganze ist aber nur möglich, da Landrat Martin Neumeyer mit ungemein viel Elan dieses Projekt mit seinem Team vorantreibt“, lobt Oßner den Landkreischef.

Vernetzung von ÖPNV und hochautomatisierten Verkehr

„KelRide“ untersuche als Leuchtturmvorhaben die optimale Vernetzung des ÖPNV und hochautomatisierten Verkehrs, so der Abgeordnete, der Niederbayern im Verkehrs- und Haushaltsausschuss in Berlin vertritt. „Es handelt sich um ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und wetterunabhängiges Mobilitätssystem. Ziel ist es, eine Modellregion zu schaffen, die eine Verbesserung der Mobilität durch intermodale Verkettung der Verkehrsträger aufzeigt und somit auch in anderen Regionen angewendet werden kann“, so Oßner. Das Bundesverkehrsministerium mit Andreas Scheuer an der Spitze setze damit technologische Meilensteine, auf denen viele andere Innovationen aufsetzen können.

Vorreiter für nachhaltige Mobilität

Der Kelheimer Landrat Martin Neumeyer hatte den Antrag im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Mit Erfolg. Das Forschungsprojekt, das mit Gesamtkosten von rund 15,6 Millionen Euro an den Start geht, wird mit Bundesmitteln in Höhe von knapp elf Millionen Euro gefördert. „Ridesharing ist eines der vielversprechendsten Mobilitätsmodelle der Zukunft. Es ist richtig, dass dieses Forschungsvorhaben im Landkreis Kelheim, der ja auch bereits mit dem Rufbus-System ‚Kexi‘ Vorreiter für nachhaltige und effiziente Verkehrsprojekte ist, ins Rollen kommt und durchstartet. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrsentlastung in der Region“, betont Oßner. „Zusammen mit starken Partnern werden wir im Landkreis Kelheim die Entwicklung einer hochmodernen Technologie für eine zukunftsweisende öffentliche Verkehrsform vorantreiben. Die Erkenntnisse, die wir aus ‚KelRide‘ gewinnen, dienen als möglicher Lösungsansatz für vergleichbare Mobilitätssysteme in anderen Gebieten, um die regionale Erreichbarkeit der Bevölkerung nachhaltig zu sichern,“ bemerkt Landrat Martin Neumeyer.

Bildtext 1: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreichte den Förderbescheid zum Mobilitätsprojekt „KelRide“ mittels einer Videokonferenz in Anwesenheit von Arwed Schmidt, Technical Sales Lead bei EasyMile, an Kelheims Landrat Martin Neumeyer und den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, die sich beide erfolgreich dafür eingesetzt hatten. Quelle: BMVI

Bildtext 2: Der hochautomatisierte KelRide-Bus steuert laut Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) mit Unterstützung des Bundes in die umweltfreundliche und technologische Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs. Quelle: BMVI

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