Optimismus bei SPD-Jahreshauptversammlung

Optimismus bei SPD-Jahreshauptversammlung Wiedergewählter Vorsitzender Thomas Niederreiter freut sich über „Aufwind“
Teilen

Wiedergewählter Vorsitzender Thomas Niederreiter freut sich über „Aufwind“

Coronabedingt fiel der Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Pfeffenhausen kurz aus. Vorsitzender Thomas Niederreiter berichtete, dass lediglich die Mitgliederversammlung abgehalten wurde und er zusammen mit seiner Gemeinderatskollegin Ruth Müller, MdL den jährlichen Besuch vor Weihnachten bei der Rottenburger Tafel mit der Übergabe der Spende durchgeführt habe. Zusätzlich habe man für die Pflegekräfte und Bewohner des Seniorenheims St. Martin am Faschingswochenende Krapfen verteilt. „Das Torbräufest konnten wir letztes Jahr nicht halten“, bedauerte Thomas Niederreiter. Und angesichts der steigenden Zahlen entschlossen sich die SPD-Mitglieder, auch in diesem Herbst auf das beliebte Fest in der Rostgasse zu verzichten. Ähnlich kurz fiel auch der Kassenbericht von Schatzmeisterin Brigitte Amrhein aus und die gesamte Vorstandschaft wurde entlastet. Die Neuwahlen unter der Leitung der Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die vom Bundestagslisten-Kandidaten Stefan Werner unterstützt wurde, fielen allesamt einstimmig aus.

Zum Vorsitzenden wurde Thomas Niederreiter wieder gewählt, seine Stellvertreterin ist wie bisher Ruth Müller. Die Kasse bleibt in den bewährten Händen von Brigitte Amrhein und Werner Zinner wurde als Schriftführer bestätigt. Beisitzer im SPD-Ortsverein sind Karl Pollhammer, Stefan Zierer, Manfred Rudolf und Felix Müller. Die Kassenprüfung wurde an Arno Wolf und Konrad Reithmeier übertragen. Als Delegierte für die Bundeswahlkreiskonferenz, die Unterbezirks- und Kreiskonferenz wurden jeweils Thomas Niederreiter und Ruth Müller gewählt. Der Adlkofener Bundestagskandidat Stefan Werner ging in seinen Ausführungen zur Bundestagswahl auf die Erfolge der SPD in den letzten vier Jahren ein: „Die Große Koalition war keine Wunschkoalition, aber als Sozialdemokraten haben wir Verantwortung für unser Land übernommen“, so Stefan Werner. Und damit sei auch einiges erreicht worden, wie beispielsweise der Mindestlohn, die Einführung einer Grundrente, von der vor allem Frauen profitieren oder das Lieferkettengesetz.

„Gerade in der Corona-Krise habe sich gezeigt, dass sozialdemokratische Instrumente wie das Kurzarbeitergeld zur Überbrückung von schwierigen Zeiten hervorragend geeignet sei, um Menschen in Beschäftigung zu halten und Fachkräfte zu sichern“, so Stefan Werner. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, Ruth Müller konnte aus ihren Erfahrungen der ersten Infostände viel positives Feedback berichten: „Olaf Scholz kommt bei den Menschen in unserem Land gut an, seine Verlässlichkeit, seine Kompetenz und vor allem seine Sachlichkeit werden sehr geschätzt“, so Müller. In den verbleibenden Wochen bis zur Bundestagswahl werde man als SPD in Bayern auch deutlich machen, dass es einen Klimaschutz, der auch für Menschen mit niedrigen Einkommen nicht zu Mehrbelastungen führt, nur mit der Sozialdemokratie geben werde. „Und wer einen höheren Mindestlohn wolle, sei bei der SPD gut aufgehoben“, so Müller. „Es ist spürbar, dass die Menschen im Land eine andere politische Führungskraft haben möchten“, bestätigte auch Thomas Niederreiter. Deshalb werde man sich als SPD auch nicht auf den gestiegenen Umfragewerten ausruhen, sondern die Wahlkampagne tatkräftig unterstützen.

Fotograf: Christian Löffler

Bild: Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Pfeffenhausen mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Thomas Niederreiter (4. v. r.)

Beiträge

Share This