Regieren heißt Verantwortung übernehmen

Regieren heißt Verantwortung übernehmen
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„Regieren heißt Verantwortung übernehmen“, erklärte Erhard Grundl, Bundestagsabgeordneter der Grünen in seiner Rede auf dem Sommerfest der Landshuter Grünen. Und da versagt für Grundl die derzeitige Bundesregierung kläglich. Beim Klima, bei Corona und in Afghanistan. „Was dort gerade passiert ist ein Drama, aber die Bundesregierung duckt sich weg. Das ist beschämend.“ Grundl hatte sich die Teilnahme am Sommerfest im Rocket Club nicht nehmen lassen. Als kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion hatte Grundl sich während der Lock-Downs immer wieder für die Unterstützung von Künstler*innen, sowie aller im Kulturbetrieb beschäftigten Menschen stark gemacht. Und er hatte sich früh für die Wiederöffnung von Theatern, Konzerthäusern, Kinos und Clubs engagiert. „Die Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Sie erwirtschaftet jährlich mehr Umsatz als z.B. die Chemie Industrie“, betonte er. Mit der Bundestagskandidatin Maria Krieger war er sich einig, dass nach 16 Monaten Pandemie die Kulturstätten aber auch Schulen und Kitas nicht wieder monatelang geschlossen werden dürfen. „Die Krise hat viele Schwachstellen schonungslos offengelegt. Wir wollen unsere Wirtschaft krisenfest und klimaneutral machen. Wirtschaftskreisläufe müssen wieder stärker regional ausgerichtet werden und es braucht mehr Geld für die Daseinsvorsorge; für Pflege, Gesundheit, Bildung und Infrastruktur,“ so Krieger.

Der Abend endete mit einem Versprechen von Erhard Grundl: „Wenn die Grünen in Niederbayern 3 Mandate erringen, steige ich auf die Bühne und singe einen Bob Dylan Song.“

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