Rosi Steinberger unterstützt Forderungen der Lehrkräfte

Teilen

Der Bayerische Lehrerinnen und Lehrerverband fordert in einem Brandbrief von der Staatsregierung eine umfassende Impfung der Lehrkräfte. „Ich verstehe dieses Anliegen vollkommen“, sagt Rosi Steinberger, Abgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag und Vorsitzende im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz.

„Es herrscht Einigkeit bei allen politischen Parteien, dass die Schulen besondere Aufmerksamkeit brauchen“, stellt die Abgeordnete fest. Schülerinnen und Schüler brauchen mehr als Erwachsene das gemeinsame Lernen und die Anleitung von Lehrkräften. „Sie sind es, die uns besonders wichtig sind“, so Steinberger. Umso weniger verstehe sie deshalb den Umgang mit dem Lehrpersonal. Schon letzte Woche hatte sie eine Anfrage an die Staatsregierung gestellt, wie die Impfstrategie für Personal an Schulen und Kitas aussieht.

Zum Beispiel sollen die Abschlussklassen aller Schularten nun in den Präsenzunterricht. „Das macht auch Sinn“, meint Steinberger. Aber dann sollten die Lehrkräfte, die diese Schüler*innen unterrichten, auch vorrangig geimpft werden.

Leider ist das nicht der Fall. Das erklärt die Staatsregierung auf die Anfrage der Abgeordneten. Priorität der Stufe zwei haben Lehrkräfte von Grund- und Förderschulen. Alle anderen Lehrkräfte bleiben in der Prioritätsstufe drei.

Die Entscheidung bleibe bei den Impfzentren, so das Gesundheitsministerium. Denkbar wäre ein Einsatz von mobilen Impfteams oder freiwerdende „Impfslots“ an den Impfzentren, die man für eine Kohortenimpfung nutzen könnte, wenn nicht genug Über-80-Jährige zur Verfügung stehen. „Damit ist diese Impfstrategie eher dem Zufall überlassen, als einem planvollen Handeln“, so Steinberger.

„Ich erwarte mir etwas mehr Einsatz des Kultusministers für die Lehrkräfte an allen Schulen“, fordert Steinberger, „Vor allem nachdem auch von den Lehrkräften immer mehr Einsatz, beispielsweise bei den Schnelltests, verlangt wird.“

Anfrage von MdL Rosi Steinberger

Beiträge

Share This