Smart Cities und Regions – Neue Digitalisierungskonzepte für Kommunen

Hochschule Landshut im Gespräch mit der Stadt Landshut, dem VDE Bayern und der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
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Hochschule Landshut im Gespräch mit der Stadt Landshut, dem VDE Bayern und der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Hochschule Landshut, Stadt Landshut, VDE Bayern und die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH planen eine Kooperation zum Konzept Smart Cities. Mitte März trafen sich Dr. Thomas Haslinger (zweiter Bürgermeister der Stadt Landshut), Michael Luger (Wirtschaftsförderer der Stadt Landshut), Peter Rief (Leiter des VDE Bayern), Dr. Joachim Lepping (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH), Benedikt Sedlmayr (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH) und Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher zu einem ersten Planungsgespräch.

Steigerung der Digitalisierungsquote in Kommunen

87% der Städte und Gemeinden in Deutschland schätzen den Wert der Digitalisierung für die Kommunen als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Das hat der Ergebnisbericht „Zukunftsradar Digitale Kommune“, einer gemeinsamen Umfrage des Instituts für Innovation und Technik (in der VDI/VDE-IT) und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, ergeben. Dabei geben nur 45% der Städte und Gemeinden an, bereits eine Digitalisierungsstrategie zu haben. Dass weiterer Handlungsbedarf bei der Unterstützung der Kommunen besteht, haben der VDE Bayern und die VDI/VDE-IT erkannt. Auf Basis der Analyse und Erfahrung aus vergleichbaren Projekten anderer Bundesländer wurde gemeinsam ein Konzept für Smart Cities & Regions in Bayern erstellt. Dieses soll vor allem die Entwicklung von konkreten digitalen Lösungen in Kommunen unterstützen.

Im Zentrum stehen dabei die gezielte Vernetzung von kommunalen Bedarfen und Lösungen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie ein breiter Wissenstransfer zwischen erfahrenen und weniger erfahrenen Kommunen. Erfolgreiche Modellprojekte, so das Ziel, sollen dabei stärker sichtbar gemacht und flächendeckend in mehreren Kommunen ausgerollt werden.

Landshut als regionaler Innovationshub

Landshut kann dabei die Rolle eines regionalen Innovationshubs für Niederbayern zukommen, der die Initiierung, Umsetzung und Verbreitung von Smart-City-Lösungen fördert. Der VDE Bayern sowie Stadt und Hochschule Landshut würden dabei zusammenarbeiten. „Genau deswegen freut uns die Anfrage zu dieser Kooperation besonders, da wir durch dieses Projekt einen wichtigen Teil zur Weiterentwicklung der Region beitragen können“, so Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

Zusätzlich könnte, idealerweise in Kooperation mit der Hochschule Landshut, auch eine VDE-Geschäftsstelle für Niederbayern in Landshut entstehen. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, der diese Entscheidung mit initiiert hat, zeigte sich sehr erfreut über die Entwicklung: „Landshut muss in Niederbayern eine Leuchtturmfunktion übernehmen. Ich werde mich weiter mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Landshut Innovationshub wird und bayernweit eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Vorteile für die Region

Durch einen solchen Ansatz eines Innovationshubs für Smart Cities kann Unternehmen am Standort ein attraktives Umfeld geboten, der Alltag aller Bürgerinnen und Bürger verbessert und das Erreichen der Klimaschutzziele gesichert werden, sind sich alle Teilnehmer des ersten Sondierungsgesprächs einig. Weitere Treffen, die die Kooperation konkretisieren und vertiefen sollen, werden zeitnah folgen.

Foto: Hochschule Landshut / Eva Scheufler (frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)

BU (von links): Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, (Hochschulpräsident), Dr. Thomas Haslinger (2. Bürgermeister der Stadt Landshut), Dr. Joachim Lepping (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH), Michael Luger (Wirtschaftsförderer der Stadt Landshut), Benedikt Sedlmayr (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH) und Peter Rief (Leiter des VDE Bayern) wollen die Region Landshut weiterentwickeln.

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