So verträglich wie möglich

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Im Bundestag ist die Entscheidung über einen beschleunigten Netzausbau und für den Süd-Ost Link gefallen.

Diese Entscheidung war immer eine Entscheidung auf Bundesebene und müsse nun auch von allen respektiert werden. „Denn eines ist klar: Der Strombedarf wird in Zukunft steigen“, kommentiert Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger den Beschluss. Der Ausstieg aus Kohle und Kernkraft und der Umstieg auf erneuerbare Energien macht auch den Umbau und die Ertüchtigung der Netze notwendig. Nur so kann die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

In der Region werden zudem große Hoffnungen auf die Nutzung der Wasserstofftechnologie gesetzt. Doch für die Erzeugung von grünem Wasserstoff werden große Mengen an Strom benötigt. „Das ist allein mit bayerischen Photovoltaikanlagen schwer zu machen“, erklärt Steinberger. Und die Staatsregierung blockiere leider immer noch den Ausbau der Windkraft. Wichtig ist der Abgeordneten nun eine umweltverträgliche Umsetzung des Projektes. Die Leitungen sollten im Pflugverfahren verlegt werden. Das ist ungleich schneller, kostengünstiger und umweltverträglicher als die übliche Verlege -Technik, bei der umfangreiche Eingriffe in den Boden vorgenommen werden. Die Landwirte können ihre Äcker ohne längere Pause bearbeiten und das Landschaftsbild wird nicht beeinträchtigt. Zu diesem Verfahren haben wir auch eine hervorragende Expertise im Landkreis. „Auch der Konverter muss so flächensparsam wie möglich ausgeführt werden“, fordert Steinberger.

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