SPD-Ortsverband wählt neue Vorstandschaft

SPD-Ortsverband wählt neue Vorstandschaft Bundestags-Direktkandidat Vincent Hogenkamp stellt sich vor
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Bundestags-Direktkandidat Vincent Hogenkamp stellt sich vor

Geisenhausen. Die SPD Geisenhausen hat ihre Vorstandschaft für die kommenden zwei Jahre gewählt. Bei der kürzlich in den Brauhausstuben abgehaltenen Jahreshauptversammlung waren mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller und mit dem Bundestags-Direktkandidaten Vincent Hogenkamp auch prominente Gäste vertreten, die von ihrer Arbeit und ihrer Motivation berichteten.

Bei ihrer Begrüßung ging die SPD-Ortvorsitzende Barbara Wohanka zunächst auf die pandemiebedingten Ausfälle und Verzögerungen der letzten eineinhalb Jahre ein und skizzierte ihre künftigen Ideen für den Ortsverband. Zudem freue es sie sehr, dass die SPD allen Unkenrufen zum Trotz derzeit einen deutlichen Aufwind erlebe und mit Olaf Scholz einen Kanzlerkandidaten stelle, der die Gesellschaft nicht spalte sondern vereine und die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stelle, so Wohanka.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Barbara Wohanka dann einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Als Wohankas Stellvertreter fungiert künftig Stephan Hügel, der seit einigen Jahren in Geisenhausen lebt und bei den letzten Kommunalwahlen auch für den Gemeinderat kandidierte. Das Amt des Schriftführers sowie des Mitgliederbeauftragten wird künftig wieder Markus Atzmüller übernehmen und Edgar Deinböck bleibt Kassier. Martin Fischer als Beisitzer und Siegfried Kaschel sowie Raimund Stelzenberger als Kassenprüfer vervollständigen schließlich die Führungsmannschaft der örtlichen SPD.

Als Delegierter beziehungsweise Ersatzdelegierter für die Kreis- und Unterbezirkskonferenz sowie für die Bundestagswahlkreisorganisation wurden jeweils 2. Bürgermeister Siegfried Kaschel und Stephan Hügel gewählt.

Bei ihrem Grußwort machte die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion der Bayern-SPD Ruth Müller deutlich, welch großen Unterschied es mache, wer Regierungskompetenz besitze und auch ausübe. „Auf Bundesebene haben wir von der SPD Ministerinnen und Minister, die während der Corona-Krise und auch bei der Flutkatastrophe beherzt gehandelt haben. Sei es mit dem Kurzarbeitergeld, dem Familienbonus oder mit Wiederaufbauhilfen“, so Müller. Währenddessen hätten sich Politiker der CSU und der Freien Wähler mit fragwürdigen Amigo-Geschäften in die eigenen Taschen gewirtschaftet, statt sich darum zu kümmern, dass der Schulbetrieb in Bayern endlich zufriedenstellend organisiert werde. Müller, die seit ihrer ersten Wahl in den Bayerischen Landtag im Jahr 2013 gläserne Abgeordnete ist und ihre Einkünfte auf ihrer Homepage veröffentlicht, zeigte sich darüber sichtlich verärgert: „Als Abgeordnete ist es unsere Aufgabe, uns um die Menschen und die Betriebe zu kümmern, ohne dafür noch einmal die Hand aufzuhalten. Das ist schlicht unanständig!“

Vincent Hogenkamp, der bei der Bundestagswahl am 26. September als SPD-Direktkandidat den Wahlkreis Landshut-Kehlheim vertritt, machte bei seinem Besuch seinen Standpunkt klar, dass die SPD bei dieser Bundestagswahl nicht nur den besten Kanzlerkandidaten sondern auch das beste Programm habe. Dabei ging Hogenkamp besonders auf das Thema Mobilität ein. Gerade die Menschen im ländlichen Raum verdienen, laut Hogenkamp, endlich einen vernünftig ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. „Das ist eine Frage des Respekt gerade für unsere jungen Menschen“, betonte Hogenkamp.

BU: Bundestags-Direktkandidat Vincent Hogenkamp (2. von links hinten) und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller (2. von rechts vorne) gratulieren der neu gewählten Vorstandschaft der SPD Geisenhausen. (Foto: SPD Geisenhausen)

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