Spielplatz-Neugestaltung „Schönbrunner Auwald“: Kinderbeteiligung und Entwürfe fanden großen Anklang

Spielplatz-Neugestaltung „Schönbrunner Auwald“: Kinderbeteiligung und Entwürfe fanden großen Anklang
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Das Kinderbeteiligungsprojekt für den Spielplatz „Schönbrunner Auwald“ ist kürzlich in die nächste Runde gegangen. Der etwas in die Jahre gekommene Spielplatz soll erneuert werden. Schon seit Juni konnten Kinder und Familien ihre Wünsche und Ideenvorschläge für die Umgestaltung des Spielplatzes über die Internetseite der Stadt Landshut einreichen.

Aus den eingegangenen Vorschlägen kreierte Christian Gärtner vom Stadtgartenamt einen komplett neuen Entwurf, der jüngst direkt auf dem Spielplatz vorgestellt wurde. Da der Spielplatz wunderbar von Bäumen umgeben ist, soll der Spielplatz das Thema „Zwergenwald“ bekommen. Die Entwürfe aus Naturstein und Holz fanden bei den anwesenden Familien großen Anklang. Mit farbigen Punkten und Stiften konnten sowohl Kinder als auch Eltern die Skizzen bewerten und weitere Verbesserungsvorschläge abgeben. So wurden unter anderem noch weitere Spielgeräte wie ein Balancierbalken und Wipptiere gewünscht.
Auch anwesend war Jugendpflegerin Manuela Kamml, zuständig für das Projekt „Kinderfreundliche Kommune“, das sich der Umsetzung von Kinderrechten in der Stadt Landshut verschrieben hat. Kinder haben das Recht an allen sie betreffenden Fragen mitzubestimmen und ihre Meinung zu sagen. Mit der Beteiligung der Kinder an der Umgestaltung von Spielplätzen leistet das Stadtgartenamt damit einen wichtigen Beitrag, dass Kinder ihre Rechte kennenlernen und in Anspruch nehmen können. Die Umgestaltung des Spielplatzes soll nächstes Frühjahr beginnen und wird voraussichtlich noch vor dem Sommer beendet sein. Im Anschluss können die Kinder dann ein weiteres Recht ausüben: ihr Recht auf Spiel und Freizeit.

Foto: Stadt Landshut (Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)

Bildunterschrift:
Großen Zuspruch fanden die Entwürfe des Stadtgartenamts für den Spielplatz „Schönbrunner Auwald“ bei den beteiligten Familien: Sowohl die Kinder als auch Eltern konnten die Skizzen vor Ort bewerten und weitere Verbesserungsvorschläge abgeben.

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