Starke Wirtschaft, starke Heimatregion

Starke Wirtschaft, starke Heimatregion MdB Oßner und Mittelstands-Union luden zum Austausch mit MU-Vorsitzenden Franz Josef Pschierer
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MdB Oßner und Mittelstands-Union luden zum Austausch mit MU-Vorsitzenden Franz Josef Pschierer

Zu einem mitreißenden Austausch mit dem Landesvorsitzenden der Mittelstands-Union, CSU-Landtagsabgeordneten und Staatsminister a.D. Franz Josef Pschierer hatten CSU-Kreisvorsitzender, Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und die Mittelstands-Union (MU) mit Marcus Zehentbauer an der Spitze eingeladen. Oßner konnte zahlreiche Interessierte im Gasthaus Forster am See in Eching willkommen heißen.

Oßner: Komplexitätsfalle aufbrechen

In seinem Impulsvortrag ging Pschierer auf die öffentliche Wahrnehmung über die Wirtschaft und Landwirtschaft in Deutschland ein. „Es muss klar gesagt werden: Wir haben einen starken Mittelstand, wir haben eine starke Landwirtschaft mit einem unheimlich großen Potential. Auf ihnen beruht Deutschlands Wirtschaftsstärke. Es kann deshalb nicht sein, dass sie durch politische Vorgaben gegängelt werden. Der Wust an Auflagen führt zu einer Verteuerung der regionalen Produkte und am Ende dazu, dass die Produktion ins Ausland verlagert wird.“  Gleichzeitig sehe der Nachwuchs aufgrund der Bürokratie und fehlenden Planbarkeit keine Zukunft in der Übernahme der heimischen Betriebe. „Unser Ziel muss daher sein, die Vorgaben für Investitionen zu überdenken und die Verwaltungsapparate zu verschlanken“, so der Landtagsabgeordnete. Auch der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner bekannte sich ganz klar zur Planungsbeschleunigung. „Wir müssen aus dieser Komplexitätsfalle ausbrechen, da wir häufig zu hierarchisch, zu bürokratisch und zu langsam sind. Damit dauern bei uns Projekte zu lange und scheitern am Ende ganz.“ Oßner machte dazu mit seinen Unionskollegen über 100 konkrete Vorschläge für ein besseres und moderneres Deutschland, was in dem Buch „Neustaat“ festgehalten ist.

Pschierer hob außerdem lobend das Engagement der CSU-Politiker aus Bund, Land und Kommune sowie den wirtschaftlichen Ideengebern aus der Region für den Standort des Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrums hervor. „Dieses entscheidende Mobilitätsprojekt ist ein Positiv-Beispiel für die Antriebswende und Energieversorgung der Zukunft. Die Wasserstofftechnologie gibt uns die Möglichkeit, überschüssigen Strom zu nutzen und uns von teuren Energiezukäufen unabhängig zu machen“, erläuterte Pschierer. Gleichzeitig könne laut Oßner der sichere Übergang zur Mobilität von morgen nur zweigleisig erfolgen. „Darum setzen wir sowohl auf Wasserstoff- als auch auf Elektrofahrzeuge, genauso wie auf den Verbrennungsmotor, betankt mit synthetischen Kraftstoffen.“

Gründerzentren für Start-Ups fördern

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier wies auf den anhaltenden industriellen Strukturwandel hin, auf den die Politik durch entsprechende Anreize reagieren müsse. Er forciere deshalb persönlich die Förderung von Gründerzentren, wie das LINK in Landshut, um wachstumsträchtige Start-Ups zu fördern. „Eine wichtige Einrichtung für unsere Region – auch mit Unterstützung der HAW Landshut.“ Oßner machte außerdem auf die klare Ausrichtung der CSU in der Wirtschaftspolitik aufmerksam. „Wir stärken den Mittelstand mit einer 25 Prozent-Garantie für Gewinne, die im Unternehmen verbleiben. Jeder Unternehmer weiß, wie entscheidend Planbarkeit für Investitionen ist.“

MdL Pschierer rief die Besucher des Mittelstandsempfangs abschließend dazu auf, den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner bei der Bundestagswahl in zwei Wochen zu unterstützen. „Wir brauchen starke Bundestagsabgeordnete der CSU, die die Stärken der Wirtschaft in der Heimat, in Bayern und Deutschland im Deutschen Bundestag herausstellen und sich mit allen Kräften dafür einsetzen, so wie Florian Oßner.“

Bildtext: Der Landesvorsitzende der Mittelstands-Union, Franz Josef Pschierer (3.v.r.), bei dem Unternehmerempfang mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Mitte), Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (2.v.l.) sowie dem MU-Kreisvorsitzenden Marcus Zehentbauer (2.v.r) und den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Richard Grab (links) sowie Josef Roth (rechts).

Quelle: Petra Möllerfrerk

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