Technologie- und Förderzentrum erhält weitere Mittel um Baupreissteigerungen abzufangen

Ruth Müller
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Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat heute weitere Mittel für Hochbaumaßnahmen zum Neubau von Büro- und Ausstellungsräumen beim Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe freigegeben. Die im Haushaltsplan genehmigten Gesamtkosten in Höhe von 20.000.000 Euro erhöhen sich nach dem im März baufachlich genehmigten ersten Nachtrag um 1.908.000 Euro auf 21.908.000 Euro. Die zusätzlich benötigten Mittel bedingen sich aus konjunkturbedingten Baupreissteigerungen, Kostensteigerungen aufgrund einer Bauzeitverlängerung, insbesondere infolge der Insolvenz und Schlechtleistung von Auftragnehmern, Vergabeschwierigkeiten und verzögerten Planungen. „Ich freue mich sehr über die weitere Förderung des Technologie- und Förderzentrums. Das TFZ stellt neben dem C.A.R.M.E.N. e.V. und dem zur Technischen Universität München gehörigen Wissenschaftsbetrieb eine der drei Säulen dieses europaweit einzigartigen Leuchtturmprojekts in Sachen Energiewende und Energieeffizienz dar“, äußert sich die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die außerdem den Kreis Straubing-Bogen betreut. Aktuell drohen im C.A.R.M.E.N. e.V. – Projekt „LandSchafftEnergie“ befristete Stellen wegzufallen. Die BayernSPD-Landtagsfraktion hat deshalb einen Antrag im Ausschuss eingereicht, um über Möglichkeiten informiert zu werden, wie die Informations- und Beratungsarbeit des Programms trotz des Stellenwegfalls weiter fortgesetzt und finanziert werden kann. „Wir bekennen uns ganz eindeutig zum Standort Straubing, was auch an unserer Unterstützung für die Mehrzweck-Demonstrationsanlage ersichtlich ist“, so Müller.

Foto: Bürgerbüro Ruth Müller, MdL

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