THW im Unwetter-Einsatz: Helfen rund um die Uhr

THW im Unwetter-Einsatz: Helfen rund um die Uhr
Teilen

THW im Unwetter-Einsatz: Helfen rund um die Uhr

Bonn. Das Sturmtief „Bernd“ hat in den betroffenen Gebieten große Zerstörungen und viel Müll hinterlassen. Durch die Aufräumarbeiten stapeln sich Abfälle wie Schutt, zerstörte Möbel und Trümmer an den provisorischen Straßen, die das THW vor allem nachts wegräumt. Seit fast zwei Wochen sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz. „Wir helfen rund um die Uhr. Wir geben alles, um die Betroffenen schnellstmöglich mit dem Wichtigsten zu versorgen und ihnen beim Wiederaufbau ihrer Heimat zur Seite zu stehen“, sagt THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner.

Das THW ist mit schwerem Gerät gegen die Müllberge im Einsatz. Gemeinsam mit den anderen Einsatzorganisationen und Freiwilligen werden Unmengen an Abfällen bewegt. „Solche Lagen kennen keine Uhrzeit. Deshalb arbeiten unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte an vielen Stellen Tag und Nacht im Schichtbetrieb, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Sie räumen Straßen frei, kontrollieren kontinuierlich die Qualität des Trinkwassers, erhalten die Notstromversorgung aufrecht und stellen Verpflegung bereit“, so THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wiederherstellung der Infrastruktur. Nach der verheerenden Katastrophe sind vielerorts weiterhin beispielsweise die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. Das THW hat Notstromaggregate und Wasseraufbereitungsanlagen auf Anforderung lokaler Behörden im Einsatz. Außerdem sind Teams unterwegs, um Behelfsbrücken zu bauen, die zerstörte Überführungen ersetzen. „Dieser Einsatz wird noch lange andauern. Er wird auch weiterhin das volle Engagement unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte erfordern. Dank unserer flächendeckenden und einheitlichen Aufstellung sind wir dafür gut gewappnet“, betont Lackner abschließend.

Foto/Quelle: THW

Beiträge

Share This