Tierschutzskandal in Rothenburg ob der Tauber: Kontrollen der Staatsregierung immer noch mangelhaft

SPD: Kleine und mittelständische Betriebe in der Landwirtschaft unterstützen Agrarsprecherin Müller: Wichtiges Thema Insektensterben am Weltbienentag nicht angesprochen
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Ruth Müller und Martina Fehlner: Regelmäßige Kontrollen und sofortiges Handeln bei Anzeichen für Verwahrlosung würden Tierleid in Bayern eindämmen

Angesichts des Tierschutzskandals in einem Rindermastbetrieb in Rothenburg ob der Tauber, in dem rund 150 Tiere qualvoll verendet sind, fordert die stellvertretende Vorsitzende und agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller Aufklärung von der Staatsregierung. „Die Tiere sind laut Medienberichten über einen längeren Zeitraum nicht versorgt worden – es war also gezielte Vernachlässigung und nicht etwa ein technischer Defekt“, so Müller. „Das beweist, dass die Staatsregierung noch immer nicht gut genug kontrolliert, obwohl mittlerweile jährlich ein Skandal dieses Ausmaßes auftritt.“ Müller kündigt gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin und tierschutzpolitischen Sprecherin Martina Fehlner eine detaillierte Anfrage an die Staatsregierung an.

Fehlner fordert die Staatsregierung auf, bessere und gezieltere Kontrollen durchzuführen. Nach wie vor fehlen ein klares Konzept und die notwendigen wirksamen Maßnahmen, um derartige Missstände zu verhindern. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

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