Urlaub geht auch dahoam

Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl erstmals auf dem Landshuter Höhenwanderweg unterwegs
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Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl erstmals auf dem Landshuter Höhenwanderweg unterwegs

Den Wert der Natur vor der Haustür haben viele Menschen während Corona entdeckt. Die Vielfalt des Landkreises Landshut kann man entdecken, wenn man sich auf macht, den „Landshuter Höhenwanderweg“ zu erkunden. Dieser startet in Buch am Erlbach und führt durch Wälder und Felder über den Höhenrücken entlang des Isartals nach Landshut. Die parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB aus Freyung-Grafenau lädt jedes Jahr im Sommer zur „Roten-Rucksack-Tour“ ein, um beim Wandern und Rasten mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Diese gingen am Sonntag deutlich lockerer über die Bühne als bei ihren üblichen Touren in der Heimat, wenn es auf die Gipfel des Bayerischen Waldes hoch hinausgeht. Begleitet wurde sie von der örtlichen Landtagsabgeordneten Ruth Müller sowie von den SPD-Mitgliedern aus Buch am Erlbach, die die Tour zusammen mit Altbürgermeister Franz Göbl und Bundestagskandidat Vincent Hogenkamp ausgesucht und organisiert hatten. Göbl ließ es sich auch nicht nehmen, die rund 20köpfige Wandergruppe auf dem Parkplatz zu begrüßen und in seiner Heimat willkommen zu heißen. „Unser Höhenwanderweg wurde während Corona auch als Wandertipp überregional beworben und da war der Parkplatz voll“, berichtete der ehemalige SPD-Bürgermeister. „Urlaub dahoam“ ist im Trend, wusste Rita Hagl-Kehl zu berichten, denn die Menschen schätzen die kurze Anreise und vor allem die Sicherheit, die ein Urlaub in Deutschland auch in gesundheitlicher Sicht bietet. Als Staatssekretärin im Bereich des Verbraucherschutzes war sie im letzten Jahr hautnah dabei, als die Urlauber im Frühjahr aus allen Ländern dieser Welt zurückgeholt wurden und dies im Rahmen der Reiseversicherungen abgewickelt werden konnte. „Wichtig ist es, überregional zu denken und zusammenzuarbeiten, wenn man Touristen in die Region holen möchte“, betonte Ruth Müller. Denn Besucher wollen am liebsten ein Gesamtpaket, das aus guter Infrastruktur, Gastfreundlichkeit und verschiedenen Möglichkeiten kultureller, sportlicher und naturnaher Erlebnisse besteht. Deshalb habe sie sich im Landwirtschaftsausschuss auch für ein vernetztes Vermarktungskonzept bei „Urlaub auf dem Bauernhof“ eingesetzt. Hier hätten die Zahlen auch deutlich gezeigt, dass vor allem Oberbayern und Schwaben auf den „Urlaub dahoam“ setzen, dieser aber in Teilen Niederbayerns noch ausbaufähig sei.

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