Voi Guad begeistert die Abgeordnete

Voi Guad begeistert die Abgeordnete Landwirte aus der Region stellen der Landtagsabgeordneten Ruth Müller ihr Konzept vor
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Landwirte aus der Region stellen der Landtagsabgeordneten Ruth Müller ihr Konzept vor

„Ich bin absolut begeistert!“ Bei ihrem Besuch auf dem Schlossbauernhof in der Gemeinde Bodenkirchen geriet Landtagsabgeordnete Ruth Müller (SPD) ins Schwärmen. Gemeinsam mit Mitgliedern des SPD-Kreisverbandes ließ sie sich die Besonderheiten des Biohofs von Landwirt Hans Grötzinger erklären. Dieser hat vor einigen Monaten mit Tom Bergmeier aus Münchsdorf die Marke „Voi Guad“ kreiert, unter deren Label Hafermilch und weitere Bio-Produkte vermarkten werden sollen. Ganz wichtig dabei: Die beteiligten Landwirte sollen einen fairen Preis erzielen. Für die Landwirtschafspolitische Sprecherin in der SPD Landtagsfraktion ist das ein vorbildlicher Ansatz.

„Sie machen hier so vieles richtig, ich bin sehr froh, dass ich Ihr Konzept kennen lernen darf“, erklärte Ruth Müller auf dem Schlossbauernhof. Sie erlebt das politische Spannungsfeld in der Landwirtschaft im Landtag hautnah und möchte daher die Sommerzeit nutzen, um gute Gespräch zu führen und positive Aspekte darzustellen. „Wir müssen uns auch die Chancen der Bäuerinnen und Bauern anschauen und da bin ich bei Ihnen genau richtig!“

Die beiden Bio-Landwirte Hans Grötzinger und Tom Bergmeier berichteten eingehend von ihren Betrieben und den Herausforderungen. Auch im Bio-Bereich werde die Luft dünner, die Preise sind längst nicht mehr so stabil wie vor zehn Jahren. Kreativität ist gefragt, wie Grötzinger erklärte: „Alle Leute wollen Bio, aber es soll billig sein. Das können wir Landwirte so nicht leisten. Also haben wir uns überlegt, wie die Qualität für den Kunden und der Preis für uns stimmten können.“ Die Winterzeit nutzten Tom und Hans, um ein gemeinsames Unternehmen zu gründen, das von vorne bis hinten durchdacht ist. „Voi Guad“ war geboren.

Unter dieser Marke werden jetzt ein Haferdrink und Kichererbsen angeboten. Der Hafer stammt von den weitläufigen Äckern der jungen Landwirte. Die Kichererbsen liefern zwei Kooperationsbetriebe, deren Böden sich besser für den Anbau eignen. „Das ist erst der Anfang. Wir starten die Marke mit dem Haferdrink und den abgepackten Kichererbsen, haben aber schon jetzt weitere Produkte in der Pipeline, Ziel ist ein Portfolio von etwa 20 Produkten anbieten zu können“, berichtete Tom Bergmeier.

Zur Philosophie der beiden Unternehmer gehört auch der nachhaltige Umgang mit den Feldern. „Wir haben genau im Blick, in welchem Zustand unsere Böden sind. Das Bodenleben ist entscheidend für einen guten Ertrag.“, stellte Hans fest. Gerade bei den vergangenen Starkregenereignissen hat sich der durchlässige Acker bestens bewährt.

So traditionsbewusst und bodenständig die Landwirte sind, so modern ist ihr Betriebskonzept. In der Öffentlichkeitsarbeit überlassen sie nichts dem Zufall.  Schon bevor es die erste Hafermilch zu kaufen gibt, wurde die Marke Voi Guad“ mit einer modernen Homepage und einem professionellen Auftritt auf facebook und instagram eingeführt. Auch das Büro der Landtagsabgeordneten Ruth Müller war durch diese Veröffentlichungen auf die Landwirte aufmerksam geworden. „Mit dieser Verbindung von Tradition und Moderne, treffen Sie einen wichtigen Nerv. Sie informieren im Internet über die Arbeit auf dem Feld und machen Menschen neugierig. Das ist besonders wertvoll für das Image der Landwirtschaft“, stellte Ruth Müller fest. 

Foto: Mia Goller, Dorfratschen – Das Büro für Öffentlichkeitsarbeit in Niederbayern

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